Sprachreisen für Individual-Sprachurlauber

Möchten Sie Ihre Sprachreise selbst organisieren und nicht auf ein Pauschalangebot von Sprachreiseanbietern zurückgreifen? Vielleicht wollen Sie auf ein Angebot zurückgreifen, aber es ist einfach kein passendes dabei? Oder Sie wollen vielleicht an einen Ort die Sprache lernen, der touristisch noch nicht besonders stark erschlossen wurde.

Dann nehmen Sie doch die Planung für Ihre Sprachreise selbst in die Hand!

Dazu sollten mehrere Punkte berücksichtigt werden. Folgende Fragen sollen dabei helfen Ihre Reise perfekt vorzubereiten. Also, was muss ich bedenken?

Stadt oder Land – wo finde ich eine geeignete Sprachschule?

Generell muss sich entschieden werden, ob man lieber eine Sprachschule in einer Großstadt – Metropole besuchen möchten oder einen kleinen Ort bevorzugt, wo man fern von jeglichem Trubel seine Sprachkenntnisse verbessert.

Vorteil Sprachreise Großstadt:
In einer Stadt steht ein breites Angebot an kulturellen und sportlichen Veranstaltungen sowie eine große Auswahl an Freizeitprogrammen zur Verfügung. Neben der Sprachschule können diverse Unternehmungen gemacht werden. Kino, Theater, Club oder Freunde treffen. Die Auswahl ist groß.

Vorteil Sprachreise Land:
Auf dem Land werden Sie weniger vom Trubel abgelenkt. Besuchen Sie beispielsweise eine Sprachschule malerisch in den Bergen gelegen oder in einem kleinen Küstenort direkt am Meer. Hier können Sie nach dem Unterricht am Strand die Seele baumeln lassen und sich voll und ganz auf das Erlernen der Sprache konzentrieren.

Wo werde ich wohnen?
Für kürzere Aufenthalte kann es sich durchaus lohnen, ein nettes Hotel oder eine gemütliche Pension zu suchen. Eine weitere gute Möglichkeit ist die Anmietung eines privaten Ferienhauses oder Appartements mit Selbstversorgung. Hier können Sie frei über Ihren Tagesablauf bestimmen, sich nicht an Öffnungs- oder Rezeptionszeiten halten und sich wie zu Hause fühlen.

Für längere Sprachreisen bietet es sich an, eine private Unterkunft zu mieten. Ideal sind Wohngemeinschaften. Diese sind zumeist möbliert und mit allen möglichen Dingen wie Waschmaschine oder Geschirr ausgestattet. Zudem ist es hier gesellig und man schließt erste Kontakte.

Studenten sollten überdies die Möglichkeit in Erwägung ziehen, ins Studentenheim zu ziehen. Einfach im Studentenwerk vorab anfragen. Ist dieses nicht hoffnungslos überbelegt, stehen die Chancen gut.. Hier trifft man viele einheimische Studenten und hat die Möglichkeit außerhalb der Sprachschule das Erlernte Wissen anzuwenden und zu vertiefen.

Was muss in meinen Koffer?

Die Liste ist lang, aber auf keinen Fall sollten Sie die folgenden Dinge vergessen:
das Wörterbuch! Ob klein und kompakt oder groß und ausführlich, im Alltag und im Notfall kann es dem Sprachenlernenden nützliche Dienste erweisen.

Daneben ist ein Notebook empfehlenswert und ein Reiseführer auf jeden Fall ein weiteres Muss. Im Reiseguide stehen umfangreiche Informationen zu Kultur, Land und Geschichte. So kommt man dem Land noch näher und das Sprache-Lernen macht doppelt Spaß.

Gibt es landesspezifische Besonderheiten, die vor der Reise geklärt werden müssen?

  • Bestehen besondere Visabestimmungen?
  • Gibt es Impfempfehlungen?
  • Was sind kulturelle Besonderheiten im Zielland?
  • Bestehen derzeit Reisewarnungen oder politische Unruhen?
  • Habe ich eine Auslandskrankenversicherung?
  • Deckt meine Haftpflichtversicherung den Auslandsaufenthalt ab?