Archive for März 9th, 2010

posted by admin on Mrz 9

Heutzutage ist die Beherrschung einer Fremdsprache schon fast Pflicht. Wer dem Englischen nicht so ganz Herr ist, muss sich schon mal den ein oder anderen bösen Kommentar gefallen lassen. Wer in puncto Sprachkenntnisse beeindrucken will, muss also mindestens zwei Fremdsprachen beherrschen, richtig Eindruck macht erst, wer drei Fremdsprachen spricht.

Auch Anbieter von Sprachreisen haben diesen Trend erkannt und sich etwas entsprechendes einfallen lassen. Bei einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt werden gleich drei Länder mit drei verschiedenen Muttersprachen ‘abgeklappert’, um so nicht nur eine, sondern ganze drei Sprachen vor Ort erlernen und festigen zu können. Etwa drei Monate verbringt der Sprachschüler bei dieser kleinen Weltreise im selben Land, um danach nicht nur die Nation, sondern auch die Sprache zu wechseln. Auf diese Weise kann ein Sprachschüler in nur neun Monaten drei Sprachen in ihren Grundzügen erlernen oder – je nach Vorkenntnissen – perfektionieren. Das Prinzip der Reise unterscheidet sich von dem der ‘normalen’ Sprachreise kaum: Kern des Programms sind intensive Sprachkurse, die täglich stattfinden. Die Sprachschüler leben in Familien, Studentenwohnheimen oder kleinen Appartements. Wichtig ist, dass der Veranstalter darauf achtet, dass Sprachschüler mit der selben Muttersprache nicht in einem Zimmer/einer Familien/einem Appartement untergebracht werden. So wird sichergestellt, dass die jeweilige Zielsprache auch tatsächlich erprobt und somit bestmögliche Erfolge gewährleistet werden.

Welche Sprachen in welchem Land erlernt werden, kann der Sprachschüler weitestgehend selbst festlegen. Anbieter stellen eine enorme Vielzahl an möglichen Zielländern zur Verfügung, mit Hilfe derer ein individueller ‘Länder-Plan’ erstellt werden kann. So kann eine derartige ‘3-Sprachen-Reise’ unter Umständen zur echten Weltreise werden und dem Sprachschüler neben den neuen Sprachkenntnissen auch wichtige interkulturelle Fähigkeiten verschaffen.

posted by admin on Mrz 9

Sprachreisen sind schon lange kein Geheimtipp mehr. Zu Recht, denn die beste und einfachste Art eine Sprache zu erlernen oder vorhandene Kenntnisse zu vertiefen oder aufzufrischen ist es nun einmal, Sie im Alltag anwenden zu können. Ebenso beliebt wie bekannt sind Sprachreisen nach England, Frankreich oder aufs sonnige Malta. Aber auch das wunderschöne Skandinavien lockt immer mehr Sprachreisende an.

Die Gründe, aus denen junge und ältere Leute eine skandinavische Sprache erlernen wollen, sind verschieden. Den einen treibt der Traum vom Auswandern an, der andere pflegt berufliche Kontakte nach Skandinavien und will sich mit ein paar Sprachkenntnissen den ein oder anderen Pluspunkt sichern und wieder andere möchte bei ihrem nächsten Schweden- oder Dänemark-Urlaub mit dem freundlichen Bäcker ein paar Worte in der Landessprache wechseln, statt immer darauf zu bauen, dass Deutsch in den skandinavischen Ländern sehr verbreitet ist.

Allen sei gesagt: Die skandinavischen Sprachen (schwedisch, dänisch und norwegisch; nicht finnisch!) klingen nicht nur ebenso schön und freundlich wie Land und Leute sind, sondern sind für deutsche Muttersprachler auch sehr leicht zu erlernen, da Satzbau und Grammatik der Sprachen dem Deutschen sehr ähneln.

Verschiedene Anbieter organisieren Sprachreisen nach Schweden, Dänemark und Norwegen, üblicher Weise allerdings nur in den größeren Städten. Vom nicht ganz so gewöhnlichen Ort für den Sprachurlaub einmal abgesehen, unterscheidet sich eine Sprachreise nach Skandinavien nicht von anderen Sprachreisen. Die Sprachschüler nehmen täglich an verschiedenen Unterrichtseinheiten teil (je nach Vorkenntnisse), die in kleiner Runde und entspannter Atmosphäre in kürzester Zeit erstaunliche Fortschritte bewirken können. Die Unterbringung der Schüler (die keinesfalls im schulpflichtigen Alter sein müssen, auch Sprachreisen für Erwachsene sind keine Besonderheit) findet gewöhnlich in Familien, bei kinderlosen Paaren oder Alleinlebenden statt, die auch den Großteil der Verpflegung übernehmen. Im Gegensatz zur Unterbringung in kleinen Bungalows o.ä., in denen die Sprachschüler zusammen leben, die es gelegentlich auch gibt, hat die Unterkunft bei Einheimischen den großen Vorteil, dass die neu erworbenen Sprachkenntnisse direkt angewendet und auf diese Weise gefestigt werden. Neben den Sprachkursen bleibt den Reisenden natürlich auch jede Menge Zeit, den besonderen Charme Skandinaviens zu erleben und Ausflüge in die wunderschöne Umgebung zu machen. Bei vielen Anbietern gehören gemeinsame Trips zu nahegelegenen (Natur-)Highlights sogar mit zum Programm und kosten nicht einmal extra.